Spatzen helfen und retten
Wir als Natur Pur-Stiftung möchten dir aufzeigen, wie du unseren Haussperlingen – kurz auch Spatzen genannt – helfen und ihnen das Überleben sich kannst.

Maßnahmen zur Rettung unserer Spatzen
- Nistmöglichkeiten anbieten (die Natur Pur-Stiftung verschenkt Nistkästen)
- Garten in eine Naturoase umwandeln
- Wasserstellen zum Trinken / Baden anbieten
- Nahrung durch Ganzjahresfütterung anbieten
Gehen wir in die Einzelheiten:
Nistmöglichkeiten für Spatzen
Ein Grund für den Spatzenrückgang sind fehlende Nistmöglichkeiten. In den letzten 25 Jahren hat sich die Situation für den Haussperling stark verschlechtert.
Gerade im städtischen Bereich werden viele Gebäude derzeit kernsaniert. Hohlräume und Dachnischen werden dabei geschlossen und dem Spatzen somit Nistmöglichkeiten genommen.
Um dem Spatzen zu unterstützen, helfen dem quirligen Vogel Spatzen-Nistkästen. Diese – meist als Reihenhäuser gebaut – sollten in mindestens drei Meter Höhe aufgehangen werden.

Sie dienen dem Spatzen als Ersatzunterkunft und Brutplatz, wenn keine Nischen und Spalten am Gebäude mehr vorhanden sind.
Die Natur Pur-Stiftung verschenkt Nistkästen für Spatzen: Nistkästen
Wenn wir alle unserem Spatz einen Nistkasten zur Verfügung stellen, ist ihm schon sehr geholfen.
Garten in Naturoasen verwandeln
Es fehlt unseren Spatzen besonders an Nahrung für die Jungenaufzucht: Insekten.
Seit 25 Jahren hat die Bioinsektenmasse laut der Krefelder Studie 2017 um 75 % abgenommen. Somit fehlt den Spatzen genügend Insektennahrung für den Nachwuchs.
Insekten benötigen zur Fortpflanzung naturnahe Gärten. Ein steriler Garten aus 90 % akkurat geschnittenem Rasen mit nicht heimischen Stauden und Pflanzen, ist für den Haussperling eine tote Gartenwelt.
Um den Insekten eine lebenswerte Natur zu bieten, wandelt euren Garten in eine Oase aus vielen heimischen Stauden, heimische Bäume wie der Hainbuche und auch mit Rasen um.
Ab dem Frühjahr beginnen die Spatzen mit der ersten Brut. Etwa ab Mitte/Ende April – je nach Region – schlüpfen die jungen Küken und betteln nach eiweißhaltiger Nahrung, nämlich Insekten.

Die Alt-Spatzen fressen das ganze Jahr über Körner und Samen. Aber für die Aufzucht suchen sie in ihrer nächsten Umgebung (max. 500 Meter um ihre Nestbauten) nach Insekten.
Ihr könnt den Spatzen helfen, in dem ihr ihnen einen naturnahen Garten anbietet. Habt ihr einen großen Rasenbereich? Dann lasst doch auf einigen Inseln im Rasen diesen einfach mal wachsen. Es kommen in kurzer Zeit Disteln, Löwenzahn oder andere Kräuter zu Tage. Diese Pflanzen lieben unsere Insekten, die wiederum dem Spatzen als Nahrung dienen.
Wasserstellen anbieten
Die letzten Dürresommern ab 2018 waren für unsere Vögel, auch dem Haussperling eine Herausforderung. Viele Wasserstellen waren ausgetrocknet und für den Spatz, der auch regelmäßig trinken muss, bedeutet dies für viele den Tod.
Stellt den Spatzen zu jeder Jahreszeit genug Wasser zum Trinken und Baden zur Verfügung.

Es reicht oft eine flache Schale, die flach (max. 5 cm) mit Wasser gefüllt wird. Darin können die Spatzen baden und natürlich auch trinken.
Aber auch flache Bachläufe, Teiche oder Feuchtstellen im Garten werden gerne von Spatzen genutzt.
Futterstellen einrichten – das ganze Jahr
Biete den Haussperlingen das ganze Jahr Futter an. Im Winter ist es eher ein Fetthaltiges Futter, ab dem Frühjahr wechsle auf Samen und Körner.

Damit unterstützt du die Vögel bei der Suche nach Futter – gerade auch in der Brutzeit. So können sich die Altvögel auf die Suche nach Insekten konzentrieren und müssen nicht selbst auf die Suche für das eigene Futter gehen.
Unterstütze uns jetzt!
Hilf mit, unsere Spatzen zu retten. Werde einer unserer „Dreckspatzen“ und sichere den Sperlingen das Überleben.
